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Die Mannschaftssaison 2026/27 hat am 1. Juli offiziell begonnen. Noch vor den ersten Punktspielen, bietet sich den Vereinen eine ideale Gelegenheit:

Wer sich jetzt mit dem digitalen Zählgerät Scorix beschäftigt, kann ohne Zeitdruck Erfahrungen sammeln und gut vorbereitet in die neue Spielzeit starten.

Seit März steht Scorix allen Vereinen kostenlos zur Verfügung. Die Software ist direkt an den digitalen Spielbericht nuScore angebunden. Und das bedeutet letztlich viele Vorteile.

Digitale Zählgeräte bieten weit mehr als eine optisch moderne Spielstandsanzeige. Zuschauerinnen und Zuschauer können den aktuellen Spielstand natürlich jederzeit auf einen Blick verfolgen. Gleichzeitig profitieren Schiedsrichter, Spieler und Mannschaftsführer von einer komfortablen Ergebniserfassung.

Durch die direkte Verbindung mit nuScore werden die Ergebnisse automatisch in den digitalen Spielbericht übernommen. Das spart Zeit und reduziert mögliche Übertragungsfehler. Darüber hinaus bildet Scorix die Grundlage für weitere digitale Anwendungen – etwa die Einbindung in Livestreams oder die Darstellung auf größeren Anzeigemonitoren von der Multisport-Anzeigetafel an der Wand bis zum Videowürfel.

Einfacherer Einstieg als viele vermuten

Die größte Hürde existiert häufig nur im Kopf. Tatsächlich berichten zahlreiche Vereine nach ihren ersten Tests, dass sich vom Kind bis zum Senior die Bedienung nach kurzer Eingewöhnung erschließt. Wer zunächst mit einem einzelnen Tisch beginnt oder das System während eines Trainingsabends in der Demo-Version ausprobiert, gewinnt schnell Routine für den späteren Punktspielbetrieb.

Für den Einstieg genügt bereits eine vergleichsweise einfache Ausstattung. Die Software selbst stellt der DTTB allen Mitgliedsverbänden und Vereinen kostenlos zur Verfügung. Die Vereine beschaffen nur die benötigte Hardware – beispielsweise Tablets oder Bildschirme – selbst. Ein Einstieg im sogenannten Split-Modus ist bereits mit überschaubarem finanziellem Aufwand möglich.

Die offiziellen Hardware-Empfehlungen auf der Scorix Webseite zeigen die Kostenstruktur für die zwei gängigsten Betriebsmodi:

Der günstige "Split-Modus" (ca. 100 - 150 € pro Tisch)

Hier nutzt der Schiedsrichter ein Smartphone oder kleines Tablet zur Eingabe. Der Spielstand wird per Kabel auf einen separaten Monitor übertragen, der für die Zuschauer und Spieler sichtbar ist.

  • Eingabegerät: Ein bereits vorhandenes, älteres Vereins- oder Privathandy/Tablet (Android oder iOS) kostet 0 €. Alternativ kostet ein einfaches 10-Zoll-Eingabe-Tablet ca. 100 €.
  • Zuschauer-Monitor: Ein tragbarer 17,3 bis 18,5 Zoll (Portable) Monitor kostet je nach Modell ca. 55 € bis 130 €.
  • Zubehör: Kurze HDMI-/USB-C-Kabel und Adapter ca. 10 € bis 15 €.

Der komfortable "Kombi-Modus" (ca. 250 - 270 € pro Tisch)

Hier kommt ein einzelner, großer Touchscreen-Monitor zum Einsatz, der direkt auf dem Schiedsrichtertisch steht. Der Schiedsrichter tippt direkt darauf und die Rückseite bzw. das große Display zeigt den Spielstand für alle an.

  • All-in-One Touchscreen: Der vom DTTB genutzte ELC WF1859T Android Touchscreen (18,5 Zoll) kostet direkt über den Hersteller ca. 168 € netto (zzgl. Versand/Steuer).
  • Mobile Stromversorgung: Da in Hallen selten Steckdosen direkt am Tisch sind, benötigt Ihr eine passende 12V-Powerbank (z. B. von TalentCell), die ca. 70 € kostet.

Das macht für zwei Meisterschaftsspiele mit insgesamt vier Tischen ca. 1.000 € – 1.100 €.

Die Scorix-App kann übrigens vorab völlig gratis im Scorix Demo-System mit den privaten Smartphones getestet werden, um ein Gefühl für die Bedienung zu bekommen.

Die wichtigsten Links

Während unsere Mannschaften erst Anfang September in die Saison starten, beginnt die Tischtennis-Bundesliga (TTBL) schon deutlich früher!

Denn schon am kommenden Sonntag (16. August) bestreiten Borussia Dortmund und Titelverteidiger 1.FC Saarbrücken das mit Spannung erwartete Eröffnungsspiel.

Die Übertragungsrechte liegen weiter bei DYN, das alle Partien live und auf Abruf zeigt. Das monatlich kündbare Abo kostet aktuell 19,50 Euro, im Jahresabo zahlt man für den Monat 14,50 Euro.

Ausgewählte Spiele sind über den frei empfangbaren Sender DYN Sport Mix kostenlos verfügbar (mehr unter dyn.sport)

Eine Vorschau mit interessanten Fakten könnt ihr im Magazin "tischtennis" als E-Paper wie jeden Monat gebührenfrei lesen. Dafür benötigt ihr einzig die Login-Daten für euer mytischtennis.de-Konto.

Ansonsten findet ihr hier auch noch einmal den Weg dahin...

 

Das funktioniert auf PC, Mac, Tablet und Smartphone

Nachdem der WTTV vorgelegt hat, zog nun der Bezirk Köln nach und veröffentlichte die jeweilige Auf- und Abstiegsregelung für die Saison 2026/27.

Darüber hinaus wird in diesem Rundschreiben gleichzeitig auf die Änderungen in der Wettspielordnung bei der Übermittlung der Ergebnisse hingewiesen.

Die Auf-/Abstiegsregelung für den Bezirk Köln basiert auf einer hohen Zahl von möglichen Absteigern aus den Landesligen (frei nach dem Motto: "lieber zu viel, als zu wenig").

Die Verantwortlichen gehen allerdings davon aus, dass nicht so viele Mannschaften aus dem Bezirk Köln aus den Landesligen absteigen. Dies wiederum würde die Aufstiegssituation innerhalb des Bezirks Köln verbessern...

Auf den Mannschaftsseiten ist die jeweilige Regelung in aufbereiteter Form hinterlegt:

1. Herren

2. Herren

3. Herren

Dort sind auch die kompletten Regelungen des WTTV und des Bezirks Köln verlinkt.

Ergänzend noch einige Hinweise aus den Rundschreiben, die uns womöglich Ärger und Geld spart... 

Ergebnismeldung und Spielberichtseingabe (WO I 5.13.2 und I 5.13.3)

Die Frist für die Ergebnismeldung endet 60 Minuten nach dem Ende eines Mannschaftskampfes, unabhängig davon, ob nuScore verwendet wird oder (trotz der verbindlichen Regelung in WO I 5.3.4.1) der Papier-Spielbericht. Diese Regelung gilt auch für Mannschaftskämpfe, die an Wochentagen ausgetragen werden.

Die Frist für die Spielberichtseingabe endet jeweils 24 Stunden nach Spielbeginn. Hierbei handelt es sich um eine Änderung der Durchführungsbestimmungen, die der Verbandstag beschlossen hat. Der bisherige Zeitraum für die Eingabe des Spielberichts („nach Spielende“) verkürzt sich dadurch um die Dauer des Mannschaftskampfes.

nuScore verbindlich bei allen Punktspielen auf Verbandsebene (alle Altersklassen)

Obwohl bislang ausschließlich auf freiwilliger Basis, wurde für nuScore in der Rückrunde 2025/26 verbandsweit eine Zugriffsquote von 80% ermittelt, ausschließlich auf Verbandsebene sogar 84%. Der Verbandstag hat jüngst beschlossen, alle Mannschaften auf Verbandsebene zur Verwendung von nuScore zu verpflichten!

Die Bezirke dürfen gemäß WO I 5.3.4.1 selbst darüber entscheiden, ob und in welchen Spiel- und Altersklassen nuScore verpflichtend eingeführt wird.

Hinweis: Der Bezirk Köln appelliert bisher lediglich, die elektronische Erfassung mittels nuScore zu nutzen.

Interessantes und Erfreuliches an und hinter der Bande gibt es von Nils Röttgen und Ricardo Walther.

Mit dem Foto links (das auf Nils reduziert wurde) wird regelmäßig auf tischtennis.de Werbung für den Bundesfreiwilligendienst gemacht. Wie zu hören ist, will er nach zwei Jahren Tischtennis-Auszeit wieder aktiv werden!

Wenn das klappt, wäre dies natürlich eine tolle Sache und eine enorme Verstärkung für den Verein und unsere Mannschaft(en). Darüber hinaus gibt es auch von Ricardo interessante Neuigkeiten.

Wie der DTTB veröffentlicht hat, ist die A-Lizenz-Ausbildung 2026/2027 der Deutschen Tischtennis-Akademie (DTTA) seit April in vollem Gange. Mit der ersten Onlinephase sowie dem ersten Präsenzabschnitt wurden im April und Mai bereits die ersten Ausbildungsbausteine absolviert.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer qualifizierten sich über ein zweistufiges Auswahlverfahren für die Ausbildung. Zum Feld gehören mit Ricardo Walther und Kilian Ort ein aktueller sowie ein ehemaliger Nationalspieler aus dem Herrenbereich. Die ehemaligen Kaderspieler und erfolgreichen DM-Teilnehmer Daniel Rinderer und Florian Bluhm sind ebenso vertreten wie die beiden aktuellen Landestrainer Dennis Klein (Saarländischer Tischtennisbund) und Sebastian Lenz (TT Baden-Württemberg). Darüber hinaus nimmt mit Dominik Meisel auch der angehende Bundesstützpunkttrainer Nachwuchs Para an der Ausbildung teil.

Zum ganzen Artikel kommt ihr hier.

Das komplette Foto mit Nils (übrigens aus dem Jahr 2015) findet ihr gleich hier.

Zur neuen Saison gab es diesmal keine Spielerwechsel - eine echte Seltenheit, tut aber auch gut. Daher schauen wir mal auf einige zurück, die uns in den letzten Jahren aus guten Gründen verlassen haben.

Exakt 11 Jahre hat es Janosch Arendt bei uns "ausgehalten", ehe er vor der letzten Saison zurück nach Nippes gewechselt ist.

Mit der TFG Nippes gelang ihm nun der Aufstieg in die Landesliga, so dass es nun zu einem schnellen Wiedersehen bei den Vergleichen mit unserer 1. Herren kommen wird.

Bereits vor zwei Jahren sind gewechselt:

  • Adrian Gossow, der zunächst nach Bergneustadt in die Oberligamannschaft gewechselt ist und ein Jahr später in der 3. Bundesliga Süd beim ASC Grünwettersbach Spielpraxis auf noch höherem Niveau erhielt. Dort wird er nach guten Leistungen auch in der neuen Saison aufschlagen.

  • Marius Strahl wechselte zum 1.FC Köln und spielt dort in der 3. Herrenmannschaft in der NRW-Liga. Seinen vermutlich größten Erfolg errang er letztes Jahr parallel in der Jugend 19, als er mit Union Velbert Deutscher Mannschaftsmeister wurde!

  • Daniel Porten-Lachmann spielte acht Jahre im TTC-Trikot, ehe auch er vor zwei Jahren nach Bergneustadt gewechselt ist. Nach deutlich positiver Einzelbilanz in Ober- und NRW-Liga wurde er auch in dieser Saison in deren 3. Herrenmannschaft gemeldet. Von seinen Erfolgen bei den Seniorenmeisterschaften hatten wir bereits berichtet.

  • Shaki Kanwal wechselte vor zwei Jahren zurück zur TTG Vogelsang in die Bezirksoberliga. Nach dem Abstieg in die 1. Bezirksliga gelang auch dank seiner 27:0 Einzelbilanz der sofortige Wiederaufstieg in die Bezirksoberliga.

Ralph Krämer spielte am 1. Dezember 2012 das letzte Mal im TTC-Trikot (damals für unsere 2. Herren), ehe er zum TSV Seelscheid wechselte. Das Urgestein hat sich für die neue Saison nun zum ESV BR Bonn verändert und wird dort in der Verbandsliga aufschlagen.

Als Ralph Krämer sein letztes Spiel für uns bestritt, begann die Zeit des damals 14jährigen Julian Röttgen beim TTC in unserer 1. Herrenmannschaft. Im September 2012 war die Premiere beim Regionalligaspiel in Detmold. Schließlich wurden es acht Jahre, ehe er 2020 zur TG Neuss und 2025 zum 1.FC Köln wechselte.