Hinweis


Die Mitgliederversammlung des TTC Vochem findet am 28. Mai in der Gaststätte Zur Linde statt.

Einmal im Jahr, zumeist im Zeitraum zwischen der alten und neuen Saison, fordert dies die Satzung der Vereine. Es ist eine wichtige Veranstaltung, bei der es unter den Mitgliedern oft zu regen Diskussionen kommt.

Phasendrescher Philipp Hell erzählt uns in seinem gewohnt humorvollen Amateurblog von den typischen Vorkommnissen einer Mitgliederversammlung, warum der Vorstand am liebsten wiedergewählt oder auch nicht wiedergewählt wird und der "Trallalawart" die besten Ideen hat.

Einmal im Jahr schickt der Geschäftsführer oder Vereinsvorsitzende eine (ungeliebte) Einladung an alle Mitglieder herum: die Mitgliederversammlung steht an. Es stehen die folgenden und immer gleichen Tagungsordnungspunkte auf dem Programm:

  • Begrüßung
  • Bericht des Vorsitzenden
  • Bericht des Kassiers
  • Entlastung des Kassiers
  • Berichte der Mannschaftsführer
  • Berichte des Jugendwartes
  • Berichte des Gerätewartes
  • Berichte des Trallalawartes
  • Wahlen
  • Sonstiges

Man könne außerdem schriftlich Anträge einreichen bis zu einer genannten Frist - wobei die Frist meist bereits vor einem Jahr abgelaufen ist, danke an "Copy & Paste". Unter großem Murren trifft sich die pflichtbewusste Hälfte der Mitglieder dann abends im Vereinsheim oder der Vereinsgaststätte. Glücklich schätzen können sich diejenigen Vereine, wenn es dort eine Bewirtung gibt.

Anschließend beginnt jedoch der meist zähe Teil des Abends. Fällt die Begrüßung durch den Vorsitzenden noch sehr kurz aus, gestaltet sich TOP 2 bereits als etwas langwieriger. Ein ganzes Jahr hat der Mann warten müssen, um endlich einmal in Ruhe alles ansprechen zu können, was ihn stört. Seien es die Zustände in der Umkleide, Unpünktlichkeit bei den Auswärtsspielen, schreiende Jugendliche oder der ewige Kampf um die rechtzeitige Zahlung des Jahresbeitrages. Die versammelten Mitglieder schwanken gewöhnlich zwischen Amüsement und Betroffenheit, lässt sich aber beinahe nichts anmerken - abgesehen vom Vereinsclown natürlich, der jeden Halbsatz viertellustig kommentieren muss.

Nun steht der Kassierer im Fokus, ein Buchhalter vom alten Schlag. Monoton trägt er Zahlenkolonnen vor - von 37,27 Euro für Präsentkörbe für diverse Jubilare, über 4,09 Euro an Porto bis zu 99,99 Euro Kontogebühren. Erst beim Vortragen des aktuellen Kontostands wacht das Publikum wieder auf, es geht ein Raunen durch den Raum. Demnächst muss wohl der Jahresbeitrag für alle erhöht werden, denn die Kasse ist leer - auch das noch.

Unter großem Schmunzeln und Gekicher berichten anschließend die Kassenprüfer, dass sie die Kasse genau geprüft hätten, und zwar umfangreich und detailversessen. Nicht erwähnt wird dabei, was trotzdem allen klar ist: Dass diese Prüfung 15 Minuten vor Beginn der Veranstaltung durchgeführt wurde. Durch einstimmige Abstimmung per Handzeichen bei einer Enthaltung (der Kassierer selbst) wird der Kassierer auch dieses Jahr wieder entlastet. Und alle Anwesenden sind froh, dass sein Amt dieses Jahr nicht zur Wahl steht.

Nun folgen die Berichte der Mannschaftsführer. Interessant ist hierbei erstens, dass sich die Vortragenden in zwei Kategorien unterteilen: Die nervösen Schwitzenden, die seit Tagen schlecht geschlafen haben sowie die Rampensäue, die sich über die Aufmerksamkeit freuen. Doch auch das Publikum ist, zweitens, in zwei Gruppen gespalten: Einerseits diejenigen, die alle Ergebnisse der Saison dank Internet sowieso detailliert im Kopf haben und das unglaublich glückliche 8:8 der zweiten Mannschaft in Hinterdupfing nicht unbedingt in allen Einzelheiten nochmal geschildert haben müssen. Andererseits sind da die Saison-Ignoranten, die auf der Mitgliederversammlung erfreut vom seit Februar feststehenden Aufstieg der dritten Mannschaft erfahren und was, der Manni hat aufgehört!?

Der Bericht des Jugendwarts besteht dann hauptsächlich aus Jammern über die Jugend von heute. Unzuverlässig, unmotiviert, untalentiert. Und das ist noch die nette Variante. Wenn das so weitergehe, werde dieser Tagungsordnungspunkt wohl demnächst entfallen.

Auch der Gerätewart trägt im direkten Anschluss die immer gleiche Litanei vor. Ob man die Netze denn nicht pfleglicher behandeln könne? Von den Tischen ganz zu schweigen. Die Zählgeräte seien in einem beklagenswerten Zustand und seit letzter Woche ist nun auch noch die letzte Bande defekt.

Schließlich berichtet der Trallalawart von den schönen Seiten des Vereinslebens: der nette Ausflug, das zünftige Glühweintrinken, das spannende Pokerturnier sowie die alljährliche finanziell und Promillemäßig erfreuliche Papiersammlung. Er schlägt noch die Einführung eines Triathlons vor (bestehend aus Kicker, Billard und Darts) und erhält dann den größten Applaus des Abends. Der Gerätewart schaut säuerlich.

Nun kommt es zum richtig offiziellen Teil des Abends, es stehen Wahlen für diverse Ämter an. Glücklicherweise wurde im Vorfeld längst alles abgesprochen, so dass der siebzehnten Wiederwahl des Vorsitzenden (einstimmig bei einer Enthaltung) nichts im Wege steht. Auch alle Warte werden erneut mit überwältigenden Ergebnissen bestätigt, allein ein paar neue Delegierte für so lustige Veranstaltungen wie z.B. Bezirkstage müssen erst noch gefunden werden. Der Protokollführer schreibt sich unterdessen die Finger wund, um alle Ergebnisse genau zu dokumentieren.

Erst unter dem letzten TOP "Sonstiges" wird es nun richtig spannend. Der eine oder andere Spieler sieht nämlich jetzt die Gelegenheit gekommen, sich mal allen Frust vor versammelter Mannschaft schön von der Seele zu reden. So kommt es, dass sich Hans-Günter darüber beschwert, dass die Bezirksligaspieler aus der ersten nie mit den Jungs der vierten Mannschaft trainieren wollen. Horst jammert darüber, dass immer die gleichen die Jugendlichen bei Punktspielen betreuen müssen. Karl erwähnt, dass viel zu viele Spielbälle auf mysteriöse Weise verschwinden. Woraufhin Dieter nachfragt, ob nicht irgendjemand sein Trikot aus Versehen eingesteckt habe, er vermisse seines nämlich seit Weihnachten.

So wabert die Diskussion etwas ziellos vor sich hin und der steigende Alkoholpegel tut sein Übriges. Schließlich beendet der alte und neue Vorsitzende den offiziellen Teil der Versammlung ("Wenn sonst nichts Wichtiges mehr ist!?") und man geht zum gemütlichen Teil über. Während die bekannten Spaßbremsen sofort das Weite suchen, werden die üblichen Verdächtigen noch bis spät in die Nacht zusammensitzen und die Entwicklungen im modernen Tischtennis im Allgemeinen und in der 4. Bezirksklasse im Besonderen diskutieren. Ohne große neue Erkenntnisse versteht sich, doch der Weg ist ohnehin das Ziel. Dann geht alles weiter wie immer, bis zur Mitgliederversammlung im nächsten Jahr.

Übrigens: "Phasendrescher" Philipp Hell ist inzwischen auch unter die Buchautoren gegangen. Wer mit einem Augenzwinkern durch die eine oder andere Liga schlendern will, findet hier das passende Werk.

Also, seid am 28. Mai dabei und vergleicht!

Das Tortendiagramm zeigt das Abschneiden unserer Mannschaften in der gesamten Saison 2025/26.

Hier wird deutlich, dass im Vergleich zur ersten Halbserie der Saison in der Rückrunde eine tolle Steigerung gelang und das Gesamtergebnis damit sogar nahezu ausgeglichen aussieht. Das Ergebnis der Hinrunde zum Vergleich findet ihr hier.

Die Steigerung in der Rückrunde wird daran deutlich, dass unseren Mannschaften mehrheitlich ein Sieg gelang (50,91%) und es deutlich weniger Niederlagen gab (41,82%) - in der Hinrunde machte Letzteres noch den Großteil aus.

Und es gibt noch mehr Positives!

Denn zum einen war es seit der Saison 2018/19 diesmal die mit Abstand beste Rückrunde. Ja, die drei Jahre danach (2019/20, 2020/21 und 2021/22) wurde die Saison wegen Corona jeweils abgebrochen - aber auch in der Zeit nach Corona kamen unsere Mannschaften in der Rückrunde niemals in die Nähe der magischen Marke von 50% Siegen.

Gleichzeitig ist dieses starke, fast schon überragende Rückrundenergebnis auch dafür verantwortlich, dass all das oben Geschriebene in gleichem Maß für das Ergebnis der gesamten Saison gilt!

Am letzten Mai-Wochenende (30./31. Mai) steigt in der Süwag Energie ARENA das Liebherr TTBL-Final Four, wo die vier besten Teams der TTBL-Saison um den Meistertitel kämpfen.

Für Vereine und Gruppen bietet sich hier die ideale Gelegenheit für einen unvergesslichen Trip dank attraktiver Rabatte.

Was gibt es Schöneres, als die Tischtennis-Stars im Team zu erleben? Die TTBL macht den Vereinsausflug in diesem Jahr besonders attraktiv.

Mit der Gruppenaktion wird der Besuch des Liebherr TTBL Final4 am 30. und 31. Mai 2026 nämlich zum Schnäppchen:

Wer sich für den Samstag (beide Halbfinals) oder den Sonntag (Finale) entscheidet, spart ab einer Gruppe von 10 Personen automatisch 10 € pro Ticket – erhält also mindestens 100 € Rabatt auf das gesamte Kontingent. Der Nachlass wird automatisch im Ticketshop abgezogen, sobald mindestens zehn Tickets ausgewählt wurden. Für das Kombiticket beträgt die Ersparnis sogar 15 € pro Ticket bei mindestens 10 Personen. In der günstigsten Kategorie sind Gruppen somit bereits für 9 € pro Tag oder unschlagbare 15 € für das gesamte Wochenende live dabei.

Das Liebherr TTBL Final4 elektrisiert die Massen. Innerhalb von nur zwei Wochen sind bereits rund 2000 Tickets für das große Meisterschafts-Wochenende der Tischtennis Bundesliga (TTBL) in der Frankfurter Süwag Energie ARENA verkauft. Während die Vorfreude auf Superstars wie Fan Zhendong und spannungsgeladene Duelle zwischen Borussia Düsseldorf, dem 1. FC Saarbrücken TT, dem SV Werder Bremen und dem TTC Schwalbe Bergneustadt steigt, gibt es mit dem Gruppenticket ein besonderes Angebot für Vereine und Trainingsgruppen.

Sitzplatzgenaue Bestellungen sind im offiziellen Ticketshop der Tischtennis Bundesliga, telefonisch unter 0761 888499 99 und an allen bekannten Vorverkaufsstellen möglich.

Das Liebherr TTBL Final4 in der Übersicht

Halbfinale

Borussia Düsseldorf – TTC Schwalbe Bergneustadt, Samstag, 30. Mai, 13 Uhr
SV Werder Bremen – 1. FC Saarbrücken Tischtennis, Samstag, 30. Mai, 17 Uhr

Finale

Sieger Halbfinale 1 – Sieger Halbfinale 2, Sonntag, 31. Mai, 13 Uhr

Alle Fans erhalten im offiziellen Partnerhotel b´mine Frankfurt Airport im Zeitraum vom 28.05. bis 01.06.2026 einen exklusiven Rabatt von 10 % auf den tagesaktuellen Zimmerpreis aller Kategorien (nach Verfügbarkeit). Die Buchung erfolgt direkt beim Hotel unter Angabe des Codes TTBLFANS über folgenden Link: https://www.bmine.de/de/hotel-frankfurt

(TTBL)

Eine etwas andere Tour unternahmen die Freunde des TTC-Stammtisches am letzten Wochenende.

Am Samstagnachmittag ging es nämlich diesmal in das Rhein-Energie-Stadion zum Duell des 1.FC Köln gegen den Nachbarn aus Leverkusen, wo uns eine äußerst stimmungsvolle Atmosphäre erwartete.

Der FC machte ein gutes Bundesligaspiel, daher war die knappe 1:2 Niederlage gefühlt unverdient. Nach dem Spiel fuhren die Jungs wieder nach Brühl und kehrten im Rodder Eck ein.

Leckeres Kölsch und gutes Essen rundeten den gelungenen Samstag ab.

Auf diesem Weg möchte sich der Stammtisch zum einen bei Peter Frei und zum anderen bei der Tischtennisabteilung des 1.FC Köln für die Unterstützung bedanken.

Exakt 100 Jahre nach der allerersten Weltmeisterschaft (1926 in London) kehrt diese Top-Veranstaltung zu seinen Wurzeln zurück.

Die Ausgabe 2026 markiert also einen grandiosen Meilenstein, wo an 13 Tagen jeweils 64 Herren- und 64 Damenteams in zwei legendären Londoner Spielstätten gegeneinander antreten.

Für die deutschen Teams, die zu den Top acht der gesetzten Teams zählen, beginnt das Turnier am 2. Mai. Die Vorrunde dient ausschließlich dem Ausspielen der Setzung.

Hier zunächst der allgemeine Zeitplan dieser WM:

28.04.-01.05.: Stufe 1B - Copper Box Arena

    • Vorrunde mit Gruppenspielen: Jeweils 56 Teams spielen um 24 Endrundenplätze in Stufe 2

02./03.05.: Stufe 1A - Ovo Arena Wembley

    • Vorrunde mit Gruppenspielen
    • Turnier mit je 8 Teams um die acht Setzungsplatzierungen in Stufe 2

04.-10.05.: Stufe 2 - Ovo Arena Wembley

  • Endrunde im K.o.-System
  • 4./5. Mai: Runde der besten 32 Teams
  • 6. Mai: Achtelfinale
  • 7./8. Mai: Viertelfinale
  • 9. Mai: Halbfinale
  • 10. Mai: Finale

WM 2026, Gruppeneinteilung Stufe 1A

Herren

Gruppe 1: China, Schweden, Südkorea, England
Gruppe 2: Frankreich, Japan, Deutschland, Taiwan
Damen
Gruppe 1: China, Südkorea, Taiwan, Rumänien
Gruppe 2: Japan, Deutschland, Frankreich, England
          

Die Vorrundenspiele der Deutschen in der Stufe 1A (MESZ)

2. Mai

    • Damen: Deutschland – Frankreich 11 Uhr, Tisch 3
    • Herren: Deutschland – Japan 13:30 Uhr, Tisch 2
    • Damen: Deutschland – England 18 Uhr, Tisch 1
    • Herren: Deutschland – Frankreich 20:30 Uhr, Tisch 2

3. Mai

    • Damen: Deutschland – Japan 13:30 Uhr, Tisch 2
    • Herren: Deutschland – Taiwan 18 Uhr, Tisch 4

Ausscheiden kann hier zunächst niemand. In dieser Stufe 1A geht es ausschließlich um das Ausspielen der Setzungspositionen 1 bis 8 (und dem "Warmspielen").

Damen-Team liebäugelt mit Medaille

Nachdem das Team 2024 nur um Haaresbreite Bronze verpasste, geht Europameister Deutschland bei den Damen mit klaren Ambitionen ins Turnier. Europe-Top-16-Siegerin Sabine Winter, die ihre Mannschaft erstmals als Spitzenspielerin und Nummer 9 der Weltrangliste in das Turnier führt, zeigt sich selbstbewusst und darf auf den dritten WM-Medaillengewinn für das DTTB-Team in 16 Jahren hoffen: „Wir haben eine sehr starke Mannschaft. Wenn wir alle das abrufen, was wir können, dann sind wir auf jeden Fall ein Medaillenkandidat – und eine Medaille ist auch das Ziel!“ Die Deutsche Meisterin und 2024-U19-Weltmeisterin Annett Kaufmann sagt: „Ich bin für London optimistisch. Wir haben viele Möglichkeiten in der Aufstellung und eine ausgeglichene Mannschaft.“ Bundestrainerin Tamara Boros hat großes Vertrauen in ihr Team: „Wir wollen um eine Medaille spielen. China und Japan sind für mich die beiden stärksten Mannschaften, aber alle anderen sind für uns schlagbar.“

DTTB-Herren wollen ihre Chancen nutzen

Viel Qualität und viel Vertrauen in die eigene Stärke zeichnen auch das deutsche Herren-Team aus. „Wir haben ein sehr hohes Maximum. Wenn wir alle einen guten Tag haben, ist vieles möglich“, sagt der Weltranglistenzehnte Dang Qiu. Der EM-Zweite Benedikt Duda sieht den Teamgeist als mitentscheidend für ein gutes Abschneiden: „Wir müssen als geschlossene Einheit auftreten. Wir verstehen uns alle super und müssen das auch nach außen zeigen.“ Für den Erfahrensten in der Mannschaft, den zweimaligen Olympiadritten Dimitrij Ovtcharov, steht fest: „Der Tischtennissport ist aktuell bei den Herren so ausgeglichen wie nie. Jedes Match ist wie ein Endspiel. Wir können gegen jedes Team bestehen – aber auch gegen Mannschaften verlieren, die vielleicht hinter uns stehen.“ Herren-Bundestrainer Jörg Roßkopf gibt sich wie immer kämpferisch: „Wir fahren zur WM, um jedes Spiel zu gewinnen. Zunächst geht es in der Vorrunde aber um eine gute Setzungsposition, damit wir ein frühes Duell mit Topteams vermeiden.“

Quelle: DTTB

Hier noch zwei Hinweise:

  • Sämtliche Infos, Ergebnisse usw. findet ihr hier
  • Live-Übertragungen gibt es auf alle Fälle bei DYN