Hinweis


Im vergangenen Jahr hatte Ricardo Walther sein Debüt in der indischen Liga „Ultimate Table Tennis“ gegeben. Auch in diesem Sommer ist er wieder als einziger deutscher Spieler dabei - und befindet sich in bekannter Gesellschaft.

Vom 9. bis 26. Juli 2026 wird die siebte Saison der indischen Liga „Ultimate Table Tennis“ in Goa (an der Westküste Indiens) gespielt. Im Rahmen der Spieler-Auktion wurde Ricardo wieder vom deutschen Trainer Chris Pfeiffer ‚ersteigert‘, der erneut hinter der UTT-Bande Platz nehmen wird.

Und zwar in diesem Jahr für die Mannschaft der UP Prometheans...

Pfeiffer und sein indischer Trainer-Kollege Abhishek Yadav wählten zudem Yangzi Liu (Australien), den indischen Nationalspieler Manav Thakkar sowie Sayali Wani, Sudhanshu Grover und Swastika Ghosh in ihr Team.

Die Mannschaften im Überblick:

  1. Ahmedabad APL Pipers: Manika Batra, Adrien Rassenfosse, Kavya Bhatt, Sofia Polcanova, Payas Jain, Sanil Shetty
  2. Dabang Delhi T.T.C.: Sathiyan Gnanasekaran, Divyanshi Bhowmick, Maria Xiao, Youssef Abdelaziz, Raegan Albuquerque, Sutirtha Mukherjee
  3. Dempo Goa Challengers: Syndrela Das, Divyansh Srivastava, Bernadette Szöcs, Alvaro Robles, Ananya Chande, Abhinandh Pb
  4. Kolkata Thunder Blades: Ankus Bhattacharjee, Taneesha Kotecha, Eduard Ionescu, Ayhika Mukherjee, Zeng Jian, Jeet Chandra
  5. PBG Pune Jaguars: Prithika Pavade, Snehit Suravajjula, Diya Chitale, Mudit Dani, Omar Assar, Sayanika Maji
  6. U Mumba TT: Akash Pal, Lilian Bardet, Anna Hursey, Manush Shah, Nithyashree Mani, Anusha Kutumbale
  7. UP Prometheans: Ricardo Walther, Sayali Wani, Yangzi Liu, Sudhanshu Grover, Manav Thakkar, Swastika Ghosh

UTT 2026 beginnt am 9. Juli um 19:30 Uhr (indischer Zeit = 16:00 Uhr deutscher Zeit) mit der Partie des Gastgebers Dempo Goa Challengers gegen U Mumba TT. Am Freitag, 10. Juli, greift dann auch das Team der UP Prometheans ins Geschehen ein. Um 17:00 Uhr (indischer Zeit = 13:30 Uhr deutscher Zeit) heißt der erste Gegner Dabang Delhi T.T.C.

Das UTT-Format sieht vor, dass die sieben Teams in der Gruppenphase gegen jeden Gegner antreten. Dabei besteht jedes Spiel aus fünf Begegnungen - zwei Herreneinzel, zwei Dameneinzel und ein gemischtes Doppel. Interessant hierbei ist, dass

  • in jeder der fünf Begegnungen exakt drei Sätze gespielt werden und letztlich für das Gesamtergebnis nur die (gewonnenen) Sätze gezählt und in der Tabelle gewertet werden und
  • kein Spieler in einem Mannschaftsduell mehr als zwei Matches bestreiten (inkl. Mixed-Doppel) und maximal ein Einzel-Match spielen darf.

Nach der Ligaphase ziehen die vier punktbesten Teams in die K.o.-Phase ein. Die Halbfinalspiele werden am 24. und 25. Juli ausgetragen, bevor das große Finale stattfindet.

Live-Übertragungen findet ihr hier.

Weitere Infos gibt's auf der UTT-Webseite.

Am kommenden Mittwoch (8. Juli) besteht die Möglichkeit, das Tischtennis-Sportabzeichen zu erwerben - oder es zumindest zu versuchen wink

Diese tolle Gelegenheit bietet sich in der Zeit von 17:15 - 19:30 Uhr in der Vochemer Turnhalle im Rahmen des regulären Trainings unserer Hobbygruppe.

Kinder, Jugendliche und Erwachsene können die sechs attraktiven Leistungsüberprüfungen, die wirklich jeder Altersklasse und auch Spielstärke gerecht werden, absolvieren.

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat das TT-Sportabzeichen übrigens als Teilleistung Koordination für das Deutsche Sportabzeichen anerkannt. Seit 2014 ist das TT-Sportabzeichen auch in das Gesamtsystem des Deutschen Sportabzeichens eingebunden.

Speziell für unsere Hobbygruppe befinden sich noch einige Hinweise gleich hier.

Es ist mal wieder geschafft, denn die Statistiken rund um unsere 1. Herren sind aktualisiert. Dort finden sich zahlreiche interessante Fakten.

Seit dem Aufstieg im Jahr 1981 aus der Landesliga hat unsere 1. Herren mindestens Verbandsliga und höher gespielt. 45 Jahre später war es nun wieder Landesliga, doch das hat seine Gründe.

Und vordergründig liegt es daran, dass es seit einigen Jahren erhebliche Veränderungen in der Liga-Struktur ab Verbandsebene aufwärts gab und immer noch gibt.

So hat es zum Beispiel noch vor sieben Jahren alleine auf Verbandsebene 21 Staffeln (3 x NRW-Liga, 6 x Verbandsliga und 12 x Landesliga) gegeben - jeweils mit 12 Mannschaften. Dagegen werden es in der kommenden Saison nur noch 14 Staffeln (2 x NRW-Liga, 4 x Verbandsliga und 8 x Landesliga) - jeweils mit 11 Mannschaften.

Zum Vergleich: Das macht in der nächsten Saison satte 98 Mannschaften auf Verbandsebene weniger und entspricht einem Abbau ca. 39 Prozent!!! Und wir sind (immer noch) dabei - darauf sind wir zurecht ein wenig stolz!

Was fällt bei einem Blick auf die Statistiken sonst auf?

Die Gesamtstatistik der 1. Herrenmannschaft seit 1983/84 (Einführung der Statistik) liest sich weiterhin sehr positiv, denn ziemlich genau 47% der insgesamt absolvierten 898 Meisterschaftsspiele wurden mit einem Sieg beendet - bei "nur" knapp 41% Niederlagen.

In der Rangliste "Einsätze in der 1. Herren" hat sich in den TOP 10 nichts verändert. Dafür haben sich Marcel Jerosch und Moritz Weinand innerhalb der TOP 20 ein wenig nach oben gespielt...

Recht interessant ist sicherlich auch der Blick auf die "ewige Teambilanz", bei der immerhin 143 verschiedene Gegner zu bespielen waren. Gegen 69 dieser Teams haben wir eine positive Bilanz, in nur 55 Fällen fällt diese dagegen negativ aus (19 x ausgeglichen).

Am häufigsten spielte unsere Erste übrigens gegen SV DJK Holzbüttgen, nämlich in genau 30 Duellen. Dahinter folgen die TTG Niederkassel (27), der 1.FC Köln sowie TTG Netphen (beide 26).

Aber macht euch doch selbst ein Bild: die interessanten Statistiken rund um unsere 1. Herrenmannschaft findet ihr hier.

Viel Spaß beim Stöbern!

Unsere 1. Herrenmannschaft spielt in der kommenden Saison erneut in der Landesliga, diesmal aber nur noch in einer 11er-Staffel. Hier wird es dann auch zum Wiedersehen mit einigen Akteuren kommen, die auch viele Jahre bei uns gespielt haben: u.a. Marco Vester und Matthias Hüttemann (Hennef), Christian Grund und Peter Frei (spinfactory) sowie Janosch Arendt (Nippes). Außerdem kommt es gegen die HSG Siebengebirge-Thomasberg zum allerersten Vergleich.

Die Gruppe 7 (von insgesamt acht Landesligen) wurde wie folgt eingeteilt:

Landesliga (Gruppe 7)  
  Saison 2025/26
FC Junkersdorf 2. Platz
TV Delbrück II Absteiger
DJK spinfactory Köln II Aufsteiger
TFG Nippes  Aufsteiger
TTC DJK Hennef  Aufsteiger
TTC BW Brühl-Vochem 4. Platz
TV Delbrück III 8. Platz
SSF Bonn 9. Platz
CTTF Bonn 6. Platz
DJK Eintracht Eitorf 7. Platz
HSG Siebengebirge-Thomas  Aufsteiger
 

Mehrfachspielberechtigungen im Tischtennis sind seit 2024 erlaubt, doch die von Vereinen gelebte Praxis hat zu heftig diskutierten Folgen geführt.

Daher hat sich auch der DTTB Bundesrat bereits mit diesen Auswirkungen (zuletzt am 28. März) beschäftigt, zwei Anträge in dieser Sache wurden jedoch abgelehnt.

Nun gibt es am 12./13. Dezember beim DTTB Bundestag die nächste Gelegenheit für eine bundeseinheitliche Anpassung der Wettspielordnung, falls ein entsprechender Antrag die erforderliche Mehrheit erhält. 

Der Landesverband Hessen hatte jüngst bereits für seinen Zuständigkeitsbereich reagiert, am vergangenen Wochenende hat auch der Westdeutsche Tischtennisverband bei seinem Verbandstag eine Gegenmaßnahme in Form einer Änderung der Wettspielordnung erfolgreich beantragt (89 Ja, 2 Nein, 2 Enthaltungen).

Hier zunächst die veröffentlichte Antragsbegründung:

Schon immer war es möglich, Spieler zu verpflichten, die nichts weiter zu tun haben, als einen Platz in der Meldung einzunehmen – mit den bekannten Vorteilen für alle unteren Mannschaften. Die Duldung einer aktiv ausgeübten Spielberechtigung im Ausland (fälschlicherweise oft „doppelte Spielberechtigung“ genannt) ist nicht die Ursache dieser Vorgehensweise, hat aber den Trend verstärkt. Einer greift zu, Nachahmer finden sich schnell. Mittlerweile haben diese Manipulationen ein Ausmaß angenommen, das nicht mehr hinnehmbar ist. (Es gibt sogar schon „Personalvermittlungen“, die diesbezüglich ihre Dienste anbieten.)

Man kann keine Meldung verhindern, die lediglich als „Platzhalter“ gedacht ist, weil Vorhersagen über Einsätze in der Zukunft unmöglich und folglich angreifbar sind. Deshalb richten wir unseren Blick auf das Ende einer Halbserie und prüfen, ob Spieler, die erstmalig in Deutschland gemeldet wurden, einen Reservevermerk bekommen. Das alles ist objektiv feststellbar.

Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass unter die im Antragstext genannten Bedingungen auch solche Spieler fallen, die sich im Erwachsenen- oder Seniorenalter befinden und (z. B. über den Hobby- oder den Gesundheitssport) erstmalig am Punktspielbetrieb teilnehmen. Da diese jedoch überwiegend in der untersten Mannschaft des Vereins gemeldet werden, zumindest jedoch in einer Bezirksklasse, ist die Gefahr einer Zahlungspflicht denkbar gering.

Das Datum des Inkrafttretens mit dem Hinweis auf die erstmalige Anwendung der Regelung stellt sicher, dass wir alle Vereine rechtzeitig vor den Personalplanungen für die Rückrunde der Spielzeit 2026/27 darüber informieren können, dass „Platzhalter“ künftig ins Geld gehen.

Hier der neu hinzugefügte Passus der Wettspielordnung H 1.3.1.1:

Für einen Spieler wird eine Gebühr erhoben, sofern nachfolgende Bedingungen erfüllt sind:

  1. Der Spieler wird erstmalig in Deutschland in einer Mannschaft der Altersklasse Erwachsene gemeldet.
  2. Der Spieler hatte niemals eine Spielberechtigung für den Nachwuchs-Mannschaftsspielbetrieb (SBNM) in Deutschland.
  3. Die betreffende Mannschaft verfügt ohne diesen Spieler (ggf. auch mehrere, für die die Bedingungen a) und b) zutreffen) nicht über die Sollstärke.
  4. Der Spieler erhält nach Abschluss der Halbserie den Reservevermerk.

Die Gebühr richtet sich nach der Spielklasse der betreffenden Mannschaft und beträgt pro Spieler (soweit er zur Sollstärke seiner Mannschaft beitragen musste)

  • für die Bezirksoberliga und die Bezirksligen: 250 €
  • für alle Spielklassen auf Verbandsebene: 500 €

Die Rechnungsstellung erfolgt verbandsseitig im Nachgang zur betreffenden Halbserie unmittelbar nach der Erteilung des Reservevermerks.

Diese und weitere interessante Änderungen werden in der nächsten Ausgabe unserer Vereinszeitung "TTC-Spiegel" aufbereitet.