Hinweis


Es ist mal wieder geschafft, denn die Statistiken rund um unsere 1. Herren sind aktualisiert. Dort finden sich zahlreiche interessante Fakten.

Seit dem Aufstieg im Jahr 1981 aus der Landesliga hat unsere 1. Herren mindestens Verbandsliga und höher gespielt. 45 Jahre später war es nun wieder Landesliga, doch das hat seine Gründe.

Und vordergründig liegt es daran, dass es seit einigen Jahren erhebliche Veränderungen in der Liga-Struktur ab Verbandsebene aufwärts gab und immer noch gibt.

So hat es zum Beispiel noch vor sieben Jahren alleine auf Verbandsebene 21 Staffeln (3 x NRW-Liga, 6 x Verbandsliga und 12 x Landesliga) gegeben - jeweils mit 12 Mannschaften. Dagegen werden es in der kommenden Saison nur noch 14 Staffeln (2 x NRW-Liga, 4 x Verbandsliga und 8 x Landesliga) - jeweils mit 11 Mannschaften.

Zum Vergleich: Das macht in der nächsten Saison satte 98 Mannschaften auf Verbandsebene weniger und entspricht einem Abbau ca. 39 Prozent!!! Und wir sind (immer noch) dabei - darauf sind wir zurecht ein wenig stolz!

Was fällt bei einem Blick auf die Statistiken sonst auf?

Die Gesamtstatistik der 1. Herrenmannschaft seit 1983/84 (Einführung der Statistik) liest sich weiterhin sehr positiv, denn ziemlich genau 47% der insgesamt absolvierten 898 Meisterschaftsspiele wurden mit einem Sieg beendet - bei "nur" knapp 41% Niederlagen.

In der Rangliste "Einsätze in der 1. Herren" hat sich in den TOP 10 nichts verändert. Dafür haben sich Marcel Jerosch und Moritz Weinand innerhalb der TOP 20 ein wenig nach oben gespielt...

Recht interessant ist sicherlich auch der Blick auf die "ewige Teambilanz", bei der immerhin 143 verschiedene Gegner zu bespielen waren. Gegen 69 dieser Teams haben wir eine positive Bilanz, in nur 55 Fällen fällt diese dagegen negativ aus (19 x ausgeglichen).

Am häufigsten spielte unsere Erste übrigens gegen SV DJK Holzbüttgen, nämlich in genau 30 Duellen. Dahinter folgen die TTG Niederkassel (27), der 1.FC Köln sowie TTG Netphen (beide 26).

Aber macht euch doch selbst ein Bild: die interessanten Statistiken rund um unsere 1. Herrenmannschaft findet ihr hier.

Viel Spaß beim Stöbern!

Unsere 1. Herrenmannschaft spielt in der kommenden Saison erneut in der Landesliga, diesmal aber nur noch in einer 11er-Staffel. Hier wird es dann auch zum Wiedersehen mit einigen Akteuren kommen, die auch viele Jahre bei uns gespielt haben: u.a. Marco Vester und Matthias Hüttemann (Hennef), Christian Grund und Peter Frei (spinfactory) sowie Janosch Arendt (Nippes). Außerdem kommt es gegen die HSG Siebengebirge-Thomasberg zum allerersten Vergleich.

Die Gruppe 7 (von insgesamt acht Landesligen) wurde wie folgt eingeteilt:

Landesliga (Gruppe 7)  
  Saison 2025/26
FC Junkersdorf 2. Platz
TV Delbrück II Absteiger
DJK spinfactory Köln II Aufsteiger
TFG Nippes  Aufsteiger
TTC DJK Hennef  Aufsteiger
TTC BW Brühl-Vochem 4. Platz
TV Delbrück III 8. Platz
SSF Bonn 9. Platz
CTTF Bonn 6. Platz
DJK Eintracht Eitorf 7. Platz
HSG Siebengebirge-Thomas  Aufsteiger
 

Mehrfachspielberechtigungen im Tischtennis sind seit 2024 erlaubt, doch die von Vereinen gelebte Praxis hat zu heftig diskutierten Folgen geführt.

Daher hat sich auch der DTTB Bundesrat bereits mit diesen Auswirkungen (zuletzt am 28. März) beschäftigt, zwei Anträge in dieser Sache wurden jedoch abgelehnt.

Nun gibt es am 12./13. Dezember beim DTTB Bundestag die nächste Gelegenheit für eine bundeseinheitliche Anpassung der Wettspielordnung, falls ein entsprechender Antrag die erforderliche Mehrheit erhält. 

Der Landesverband Hessen hatte jüngst bereits für seinen Zuständigkeitsbereich reagiert, am vergangenen Wochenende hat auch der Westdeutsche Tischtennisverband bei seinem Verbandstag eine Gegenmaßnahme in Form einer Änderung der Wettspielordnung erfolgreich beantragt (89 Ja, 2 Nein, 2 Enthaltungen).

Hier zunächst die veröffentlichte Antragsbegründung:

Schon immer war es möglich, Spieler zu verpflichten, die nichts weiter zu tun haben, als einen Platz in der Meldung einzunehmen – mit den bekannten Vorteilen für alle unteren Mannschaften. Die Duldung einer aktiv ausgeübten Spielberechtigung im Ausland (fälschlicherweise oft „doppelte Spielberechtigung“ genannt) ist nicht die Ursache dieser Vorgehensweise, hat aber den Trend verstärkt. Einer greift zu, Nachahmer finden sich schnell. Mittlerweile haben diese Manipulationen ein Ausmaß angenommen, das nicht mehr hinnehmbar ist. (Es gibt sogar schon „Personalvermittlungen“, die diesbezüglich ihre Dienste anbieten.)

Man kann keine Meldung verhindern, die lediglich als „Platzhalter“ gedacht ist, weil Vorhersagen über Einsätze in der Zukunft unmöglich und folglich angreifbar sind. Deshalb richten wir unseren Blick auf das Ende einer Halbserie und prüfen, ob Spieler, die erstmalig in Deutschland gemeldet wurden, einen Reservevermerk bekommen. Das alles ist objektiv feststellbar.

Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass unter die im Antragstext genannten Bedingungen auch solche Spieler fallen, die sich im Erwachsenen- oder Seniorenalter befinden und (z. B. über den Hobby- oder den Gesundheitssport) erstmalig am Punktspielbetrieb teilnehmen. Da diese jedoch überwiegend in der untersten Mannschaft des Vereins gemeldet werden, zumindest jedoch in einer Bezirksklasse, ist die Gefahr einer Zahlungspflicht denkbar gering.

Das Datum des Inkrafttretens mit dem Hinweis auf die erstmalige Anwendung der Regelung stellt sicher, dass wir alle Vereine rechtzeitig vor den Personalplanungen für die Rückrunde der Spielzeit 2026/27 darüber informieren können, dass „Platzhalter“ künftig ins Geld gehen.

Hier der neu hinzugefügte Passus der Wettspielordnung H 1.3.1.1:

Für einen Spieler wird eine Gebühr erhoben, sofern nachfolgende Bedingungen erfüllt sind:

  1. Der Spieler wird erstmalig in Deutschland in einer Mannschaft der Altersklasse Erwachsene gemeldet.
  2. Der Spieler hatte niemals eine Spielberechtigung für den Nachwuchs-Mannschaftsspielbetrieb (SBNM) in Deutschland.
  3. Die betreffende Mannschaft verfügt ohne diesen Spieler (ggf. auch mehrere, für die die Bedingungen a) und b) zutreffen) nicht über die Sollstärke.
  4. Der Spieler erhält nach Abschluss der Halbserie den Reservevermerk.

Die Gebühr richtet sich nach der Spielklasse der betreffenden Mannschaft und beträgt pro Spieler (soweit er zur Sollstärke seiner Mannschaft beitragen musste)

  • für die Bezirksoberliga und die Bezirksligen: 250 €
  • für alle Spielklassen auf Verbandsebene: 500 €

Die Rechnungsstellung erfolgt verbandsseitig im Nachgang zur betreffenden Halbserie unmittelbar nach der Erteilung des Reservevermerks.

Diese und weitere interessante Änderungen werden in der nächsten Ausgabe unserer Vereinszeitung "TTC-Spiegel" aufbereitet.

Mit dem Pokal Grand Opening ruft die Tischtennis Bundesliga (TTBL) am 29. und 30. August 2026 ein neues Highlight im Tischtennis-Kalender ins Leben.

Erstmals werden die Achtel- und Viertelfinalspiele kompakt an einem Wochenende zentral an einem Ort ausgetragen. Nun hat auch die Auslosung bereits stattfgefunden.

Was spricht denn gegen einen Wochenendtrip nach Nürnberg? Dieses Event in der Kia Metropol Arena in Nürnberg ist dank des Gruppentickets auch für Vereine und größere Gruppen doch perfekt geeignet.

In Nürnberg mit dabei sind alle zwölf TTBL-Teams sowie die vier qualifizierten Klubs aus der Pokal-Vorrunde der 2./3. Bundesliga. Im K.-O.-Modus geht es direkt um alles: Die vier siegreichen Teams sichern sich ihren Startplatz für das Liebherr Pokal Final Four. 

Am Samstag, 29. August, finden die Achtelfinals statt. Gespielt wird in zwei Sessions parallel an vier Tischen – ein Format, das in dieser Form im deutschen Tischtennis bislang nicht existiert hat. Die acht siegreichen Teams kehren am Sonntag, 30. August, zurück und bestreiten die Viertelfinal-Begegnungen an zwei Tischen in zwei Sessions. Allen Fans bietet sich somit die Chance, alle Stars hautnah und kompakt an einem Wochenende zu erleben.

Einzeltickets für das Pokal Grand Opening gibt es sowohl für den Samstag (Achtelfinals) als auch für den Sonntag (Viertelfinale) ab 19 Euro sowie natürlich das Kombiticket für das gesamte Wochenende ab 35 Euro. Sitzplatzgenaue Bestellungen sind im offiziellen TTBL-Ticketshop, telefonisch unter 0761 888499 99 und an allen bekannten Vorverkaufsstellen möglich. 

Gruppenticket: Ab zehn Personen zum reduzierten Preis

Erneut wird das Gruppenticket angeboten, welches sich perfekt für Vereine und Gruppen eignet. Ab einer Buchung von zehn Personen werden 20% Rabatt automatisch im Ticketshop abgezogen – das macht insgesamt mindestens 100 Euro Rabatt. In der günstigsten Kategorie sind Gruppen somit bereits für 9€ pro Tagesticket oder 24€ pro Wochenendticket dabei.

Das Pokal Grand Opening im Überblick

Samstag, 29. August
ab 11 Uhr:
 Achtelfinals, zwei Sessions parallel an vier Tischen

Borussia Düsseldorf – TTF Liebherr Ochsenhausen
Sieger Vorrunden-Gruppe 1 – TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell
Sieger Vorrunden-Gruppe 2 – Sieger Vorrunden-Gruppe 3
SV Werder Bremen – TTC Schwalbe Bergneustadt
Borussia Dortmund – TTC Zugbrücke Grenzau
TTC OE Clarity-Telefonie Systeme Bad Homburg – TSV Bad Königshofen
ASC Grünwettersbach – Post SV Mühlhausen
Sieger Vorrunden-Gruppe 4 – 1. FC Saarbrücken TT

Sonntag, 30. August
ab 11 Uhr:
 Viertelfinals, zwei Sessions parallel an zwei Tischen

Übrigens gab es im Vorfeld relativ viel Stress, Streit, Unmut und Ärger - vor allem bei den "unterklassigen" Vereinen. Doch lest hier selbst...

Nach dem erfolgreichen Verlauf der vierten Auflage endet der aktuelle andro WTTV-Jugend-Cup am Ende dieses Monats (30. Juni). Doch es geht nahtlos weiter, denn bereits am 1. Juli 2026 startet direkt die neue Turnierserie!

Was ist denn eigentlich das Ziel dieser Turnierserie, die sich gezielt an Nachwuchsspieler*innen richtet?

Die Turnierserie richtet sich an die Nachwuchsspieler*innen, die Erfahrungen im Einzelspielbetrieb sammeln möchten – und zwar auf Augenhöhe. Darüber hinaus hat diese Turnierserie auch noch weitere Vorzüge.

Anders als bei Ranglistenturnieren geht es hier also nicht darum, gegen deutlich stärkere Gegner*innen antreten zu müssen, sondern um Spaß, Spielpraxis und faire Begegnungen. 

Im Rahmen der Saisonvorbereitung wurden die bisherigen Leistungsklassen gemeinsam mit zahlreichen Vereinen und Jugendverantwortlichen ausgewertet. Dabei zeigte sich insbesondere, dass im unteren und mittleren Leistungsbereich der Wunsch nach einer stärkeren Differenzierung besteht. Gleichzeitig wurden die bisherigen höheren Klassen nur vereinzelt genutzt.

Aus den zahlreichen Rückmeldungen wurde daher eine neue Klassenstruktur entwickelt. Technisch können aktuell maximal vier Leistungsklassen angeboten werden. Deshalb startet die Serie zunächst mit folgenden Klassen:

  • 0 bis 800 QTTR
  • 750 bis 1100 QTTR
  • 1000 bis 1250 QTTR
  • 1100 bis 1600 QTTR

Durch die überlappenden Bereiche erhalten Vereine künftig mehr Flexibilität bei der Auswahl passender Wettbewerbe. Gleichzeitig sollen insbesondere Anfängerinnen und Anfänger sowie Jugendliche von ausgeglicheneren Teilnehmerfeldern profitieren. Spielberechtigt sind alle Mädchen und Jungen der Jahrgänge 2008 und jünger.

Weitere Vorzüge sind:

  • Gut planbare und zeitlich überschaubare Turnierdauer (maximal ca. 3 1/2 Stunden)
  • Leichte Umsetzung aufgrund der begrenzten Teilnehmer-/Tischanzahl (5 – 16 Spielerinnen und Spieler, 2-8 Tische)

Weitere Infos findet ihr hier.

Übrigens: Ganz in der Nähe finden im Juli und August jeweils drei solcher Turniere statt, denn der Brühler TV richtet diese aus. Ein tolles Angebot... Die Details findet ihr auf click-TT oder gleich hier.