Hinweis

Exakt 100 Jahre nach der allerersten Weltmeisterschaft (1926 in London) kehrt diese Top-Veranstaltung zu seinen Wurzeln zurück.

Die Ausgabe 2026 markiert also einen grandiosen Meilenstein, wo an 13 Tagen jeweils 64 Herren- und 64 Damenteams in zwei legendären Londoner Spielstätten gegeneinander antreten.

Für die deutschen Teams, die zu den Top acht der gesetzten Teams zählen, beginnt das Turnier am 2. Mai. Die Vorrunde dient ausschließlich dem Ausspielen der Setzung.

Hier zunächst der allgemeine Zeitplan dieser WM:

28.04.-01.05.: Stufe 1B - Copper Box Arena

    • Vorrunde mit Gruppenspielen: Jeweils 56 Teams spielen um 24 Endrundenplätze in Stufe 2

02./03.05.: Stufe 1A - Ovo Arena Wembley

    • Vorrunde mit Gruppenspielen
    • Turnier mit je 8 Teams um die acht Setzungsplatzierungen in Stufe 2

04.-10.05.: Stufe 2 - Ovo Arena Wembley

  • Endrunde im K.o.-System
  • 4./5. Mai: Runde der besten 32 Teams
  • 6. Mai: Achtelfinale
  • 7./8. Mai: Viertelfinale
  • 9. Mai: Halbfinale
  • 10. Mai: Finale

WM 2026, Gruppeneinteilung Stufe 1A

Herren

Gruppe 1: China, Schweden, Südkorea, England
Gruppe 2: Frankreich, Japan, Deutschland, Taiwan
Damen
Gruppe 1: China, Südkorea, Taiwan, Rumänien
Gruppe 2: Japan, Deutschland, Frankreich, England
          

Die Vorrundenspiele der Deutschen in der Stufe 1A (MESZ)

2. Mai

    • Damen: Deutschland – Frankreich 11 Uhr, Tisch 3
    • Herren: Deutschland – Japan 13:30 Uhr, Tisch 2
    • Damen: Deutschland – England 18 Uhr, Tisch 1
    • Herren: Deutschland – Frankreich 20:30 Uhr, Tisch 2

3. Mai

    • Damen: Deutschland – Japan 13:30 Uhr, Tisch 2
    • Herren: Deutschland – Taiwan 18 Uhr, Tisch 4

Ausscheiden kann hier zunächst niemand. In dieser Stufe 1A geht es ausschließlich um das Ausspielen der Setzungspositionen 1 bis 8 (und dem "Warmspielen").

Damen-Team liebäugelt mit Medaille

Nachdem das Team 2024 nur um Haaresbreite Bronze verpasste, geht Europameister Deutschland bei den Damen mit klaren Ambitionen ins Turnier. Europe-Top-16-Siegerin Sabine Winter, die ihre Mannschaft erstmals als Spitzenspielerin und Nummer 9 der Weltrangliste in das Turnier führt, zeigt sich selbstbewusst und darf auf den dritten WM-Medaillengewinn für das DTTB-Team in 16 Jahren hoffen: „Wir haben eine sehr starke Mannschaft. Wenn wir alle das abrufen, was wir können, dann sind wir auf jeden Fall ein Medaillenkandidat – und eine Medaille ist auch das Ziel!“ Die Deutsche Meisterin und 2024-U19-Weltmeisterin Annett Kaufmann sagt: „Ich bin für London optimistisch. Wir haben viele Möglichkeiten in der Aufstellung und eine ausgeglichene Mannschaft.“ Bundestrainerin Tamara Boros hat großes Vertrauen in ihr Team: „Wir wollen um eine Medaille spielen. China und Japan sind für mich die beiden stärksten Mannschaften, aber alle anderen sind für uns schlagbar.“

DTTB-Herren wollen ihre Chancen nutzen

Viel Qualität und viel Vertrauen in die eigene Stärke zeichnen auch das deutsche Herren-Team aus. „Wir haben ein sehr hohes Maximum. Wenn wir alle einen guten Tag haben, ist vieles möglich“, sagt der Weltranglistenzehnte Dang Qiu. Der EM-Zweite Benedikt Duda sieht den Teamgeist als mitentscheidend für ein gutes Abschneiden: „Wir müssen als geschlossene Einheit auftreten. Wir verstehen uns alle super und müssen das auch nach außen zeigen.“ Für den Erfahrensten in der Mannschaft, den zweimaligen Olympiadritten Dimitrij Ovtcharov, steht fest: „Der Tischtennissport ist aktuell bei den Herren so ausgeglichen wie nie. Jedes Match ist wie ein Endspiel. Wir können gegen jedes Team bestehen – aber auch gegen Mannschaften verlieren, die vielleicht hinter uns stehen.“ Herren-Bundestrainer Jörg Roßkopf gibt sich wie immer kämpferisch: „Wir fahren zur WM, um jedes Spiel zu gewinnen. Zunächst geht es in der Vorrunde aber um eine gute Setzungsposition, damit wir ein frühes Duell mit Topteams vermeiden.“

Quelle: DTTB

Hier noch zwei Hinweise:

  • Sämtliche Infos, Ergebnisse usw. findet ihr hier
  • Live-Übertragungen gibt es auf alle Fälle bei DYN