Hinweis


Das Licht am Ende des Tunnels wird tatsächlich heller, wie der Verlauf der Inzidenzzahl im Rhein-Erft-Kreis aus den letzten zwei Monaten deutlich zeigt.

Mit 83,3 liegt der Rhein-Erft-Kreis nun den zweiten Tag in Folge unter der kritischen Marke von 100, die für den Bereich der Sportausübung schon einige Erleichterungen vorsieht.

Die neue CoronaSchVO sieht weitreichende Lockerungen für den Sport vor, sobald die regionale 7-Tage-Inzidenz (also die Inzidenz in einem Kreis oder einer kreisfreien Stadt) fünf Werktage hintereinander bei oder unter 100 liegt. Sie beschreibt außerdem bereits jetzt weitere Lockerungen für den Fall, dass die regionale 7-Tage-Inzidenz stabil unter 50 liegt.

Was bedeutet das denn nun für uns Hallensportler?

Zunächst einmal wenig, denn bei einer Inzidenzzahl >50 - 100 werden lediglich einige Lockerungen beim Sport unter freiem Himmel vorgenommen.

Erst bei einer Inzidenz <50 wird es auch Lockerungen für den Sport in geschlossenen Räumen geben.

Dies ergibt sich aus § 9 Absatz 6 der Corona-Schutzverordnung NRW - den entsprechenden Link findet ihr gleich hier.

Eine übersichtlichere Schautabelle findet ihr gleich hier.

Training in unserer Halle erscheint also endlich mal wieder in Reichweite!

Die Infektionszahlen sinken seit einiger Zeit, wenn auch langsam. In Deutschland wurden alleine gestern mehr als eine Million Impfungen vorgenommen - auch da geht es also in die richtige Richtung.

Parallel stehen in den kommenden Wochen die Vorbereitungen für die Saison 2021/22 an, die Anfang September beginnen soll.

© LSB NRW / Andrea Bowinkelmann

So kommt sicher auch beim gemeinen Tischtennisspieler ganz vorsichtig der Gedanke, ob und wie das Ganze funktionieren wird. In dem ganzen Wust an Verordnungen, Notbremsen und Ausnahmen, die sich auch noch regelmäßig ändern, kann man ja auch nicht wirklich immer den Durchblick behalten.

Daher hier der knappe Versuch einer Standortbestimmung:

Die nordrhein-westfälische Landesregierung reduziert angesichts sinkender Infektions- und steigender Impfzahlen zahlreiche Beschränkungen und schafft gleichzeitig einen belastbaren Rahmen für schrittweise Öffnungen. Die bisher in Nordrhein-Westfalen ergriffenen Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie im Rahmen der Bundesnotbremse gelten für Kreise und kreisfreie Städte mit einer 7-Tage-Inzidenz über 100 fort. Die sinkenden Inzidenzwerte in ganz Nordrhein-Westfalen und die zunehmende Beschleunigung der Impfkampagne lassen jedoch erste vorsichtige Öffnungsschritte für Kreise und kreisfreie Städte mit stabilen 7-Tage-Inzidenzen unter 100 bzw. unter 50 zu und eröffnen damit klare Perspektiven für den Sommer.

Im Rhein-Erft-Kreis liegt die Inzidenz bei 165,1 - also noch ganz weit weg von irgendwelchen Öffnungen, schon gar nicht für Sport in geschlossenen Räumen. Dazu müsste der Inzidenzwert < 50 sein. Denn bei Inzidenzwerten von über 100 gelten wie bisher auch die Regelungen der Bundesnotbremse. Fallen die Inzidenzwerte in einem Kreis oder einer kreisfreien Stadt unter 100, erfolgen Öffnungsschritte in einem zweistufigen Verfahren. Die erste Stufe mit vorsichtigen Öffnungen gilt für Kreise und kreisfreie Städte mit Inzidenzwerten zwischen 100 und 50. Die zweite Stufe gilt für Kreise und kreisfreie Städte mit Inzidenzwerten unter 50.

Es könnte also noch ein langer Weg sein - ob das Licht am Ende des Tunnels schon zu sehen ist, mag jeder Betrachter unterschiedlich bewerten.

Optimismus kann aber auf keinen Fall schaden!

Nun ist es amtlich! Der WTTV hat sämtliche Ranglistenturniere im Nachwuchsbereich, die alle im Juni stattfinden sollten, auf Grund der Pandemie gestrichen.

Dies trifft natürlich auch auf das Ranglistenturnier zu, das wir am 12./13. Juni durchgeführt hätten. Schade, doch die Entscheidung konnte gar nicht anders ausfallen.

Die in den einzelnen Arbeitsgruppen investierte Zeit und Arbeit ist jedoch nicht verloren, denn im Hinblick auf die in 2022 geplante Veranstaltung wurden bereits wichtige Grundlagen gelegt.

 

Am 24. Oktober war im Spiel unserer 6. Herren gegen den Tabellenführer aus Kenten der letzte Ball gespielt. Das war um exakt 20:15 Uhr.

Das war gleichzeitig der letzte Ballwechsel in einem Spiel unserer Mannschaften, denn nur einen Tag später unterbrach der WTTV die Saison - später wurde sie dann ganz abgebrochen.

Dies ist nun auf den Tag ein halbes Jahr her!

Wer kann sich denn noch wirklich an diese schönen Zeiten erinnern? Schön in Anführungszeichen, denn Corona beschäftigt und beeinträchtigt uns ja nun bereits seit über einem Jahr.

Übrigens: am ersten Septemberwochenende soll die Saison 2021/22 beginnen...

Man darf aber ja auch ein wenig optimistisch sein!

Am zweiten Juni-Wochenende wollten wir (eigentlich) sehr gerne das Ranglistenturnier des WTTV für die Jugend 18 und Jugend 13 im Sportzentrum des BTV durchführen.

Wochenlang hatten wir unter Federführung von Patrick Engl Vorbereitungen und Absprachen getroffen, obwohl erhebliche Zweifel bestanden.

Zweifel, ob die Veranstaltung überhaupt ausgetragen werden darf!

Natürlich war bei uns noch Anfang des Jahres die Hoffnung sehr groß, dass dann wieder gespielt werden kann - insbesondere auch, damit Sophia Heck mal ein Heimspiel hat.

In den letzten Wochen wurden die Zweifel aber immer größer, zuletzt wurden ja auch schon die Deutschen Seniorenmeisterschaften für 2021 ganz abgesagt.

Die Verantwortlichen des WTTV werden Anfang nächster Woche diesbezüglich eine Entscheidung treffen. Bis dahin liegt auch bei uns die weitere Vorbereitung erst einmal auf Eis.